Aktuelles vom HVD
Willkommen
Der Vorstand
Veranstaltungen
Rückblick
HVD in der Presse
Projekte des HVD
Spenden
Dieburger Ansichten
Straßennamen
Stadtführungen
Bücher des HVD
Bücher bestellen
Mitglied werden
Downloads
QR
Interessante Links
Impressum
Datenschutzerklärung
Kontakt-Formular

 

 

Der Heimatverein Dieburg und seine Bücher

 kommentiert von Heinz G. Schirling

 

Seit 1998 hat der Heimatverein Dieburg e. V. viele Bücher veröffentlicht. Sie beschäftigen sich intensiv mit thematischen Schwerpunkten der Dieburger Geschichte.

 

 

Als erstes Buch erschien 1998 der Titel „Dieburg im Bauernkrieg“ von Werner Straszewski. Der Verfasser schildert zunächst das Aufflammen der Bauernunruhen ab 1524 im Südschwarzwald. Schnell ziehen sich die Unruhen über Franken bis nach Miltenberg und Aschaffenburg und damit in Kurmainzer Gebiet. Schließlich kommt es auch in Dieburg zu Ausschreitungen, wodurch zunächst auch die Bürger mehr Rechte erlangen. Jedoch bricht der Bauernaufstand in ganz Deutschland recht bald zusammen, die beteiligten Städte werden bestraft. Dieburg, das im Lauf der Jahrhunderte eine gewisse Selbständigkeit erreicht hatte, verliert einen großen Teil seiner Freiheiten, alle Macht geht nun vom Landesherrn, dem Erzbischof von Mainz, aus.

Vergriffen

 

 

Das zweite Buch unter dem Titel „Dieburg im Teutschen Krieg 1618 – 1648“. Es schließt geschichtlich fast nahtlos an das vorige Buch an, denn als der Dreißigjährig Krieg ausbrach, hatte sich die Bevölkerung noch kaum von den Folgen des Bauernkriegs erholt. W. Straszewski schildert zunächst den Verlauf des Krieges in Deutschland und seine Folgen. H. Dörr befaßt sich im zweiten Teil des Buches ausführlich mit den 30 schlimmen Jahren für Dieburg. Nach intensiver Arbeit in den Staatsarchiven Darmstadt und Würzburg sowie der Auswertung der Dieburger Stadtrechnungen und Stadtprotokolle konnten die Autoren eine Reihe neuer Erkenntnisse darüber gewinnen, wie Dieburg und seine Bürger im Verlauf des Krieges immer wieder leiden mußten.

Vergriffen

 

 

 

Zeitlich und thematisch ergänzend ließ Werner Straszewski das Buch „Mladá Boleslav im Dreißigjährigen Krieg“ folgen.

Der Verfasser schrieb dazu im Vorwort: “Die persönlichen Kontakte zwischen den Bürgern Dieburgs und denen seiner tschechischen Partnerstadt Mladá Boleslav werden allmählich zahlreicher und lassen neue menschliche Bindungen entstehen, die auf gemeinsamen Interessen oder Wertvorstellungen gründen. Eine sinnstiftende Verbindung kann aber auch eine gemeinsam durchlebte Vergangenheit sein, wenn sie durch Erfahrung und Nachdenken Haltungen und Einstellungen für unser heutiges und zukünftiges Handeln bewirkt. Dazu möchte diese vom Heimatverein Dieburg herausgegebene kleine Schrift über das Schicksal unserer Partnerstadt während des Dreißigjährigen Krieges einen kleinen Beitrag leisten.“  

Vergriffen

 

 

In ganz anderer Form erschien „Die Moritat vom Totenmarkt“, ein Büchlein mit wunderschönen Versen und Aquarell-Illustrationen von Bernhard Itzel. Den Hintergrund bildet eine Sage, die von Ernst Elias Niebergall wohl während seiner Zeit als Hauslehrer in Dieburg bei Forstmeister Reitz verfaßt wurde. Junker Diethelm vom Otzberg verliebt sich in ein Bauernmädchen aus dem Minnefeld.

Doch bald muß Diethelm auf Kreuzzug gehen, Trudchen wird wegen der unstandesgemäßen Beziehung in den Kerker geworfen. Aber mit List und ein wenig Zauberei ... Na, lesen Sie lieber selbst!

Preis 3,00 €, (früher 5,00 €)

 

„Der Wolf von Dieburg“ erschien in ähnlicher Form, ebenfalls gedichtet und mit Aquarellen versehen von Bernhard Itzel. Die Geschichte spielt im Dreißigjährigen Krieg und handelt von der Liebe zwischen der bürgerlichen Christine Schütz und dem Junker von Ulner. Und dann gibt es noch einen hungrigen Wolf, der Christine bis in die Stadt hinein verfolgt...

Preis  3,00 €,  (früher 5,00 €)

 

 

 

 

 

2005 veröffentlichte der HVD das von Werner Straszewski verfasste Buch

„Dieburg zur Franzosenzeit 1789 – 1815“

Waren die bisher vorgestellten Schriften eher „schmale“ Bändchen mit maximal 150 Seiten, so liegt hier ein stattliches Buch mit 240 Seiten vor, gefüllt mit Informationen, Bildern, Zeichnungen, Urkunden und einem spannend zu lesenden Text, der das Leben in Dieburg vor rund 200 Jahren während der Napoleonischen Kriege in vielen Aspekten schildert - die ständig steigenden Belastungen der Dieburger Bürger und der Stadtkasse durch die Militäraktionen, die Schrecken des gescheiterten Russlandfeldzuges und schließlich der Wechsel der Herrschaft vom Mainzer Erzbischof zum evangelischen Landgraf von Hessen-Darmstadt. Auf den Leser wartet eine hochinteressante Lektüre.

Preis 7,50 €, (früher 16,00 €)

 

Werner Straszewski und fünf weitere Autoren aus den umliegenden Gemeinden haben in den Archiven nach Dokumenten zur Revolution 1848/49 in ihren jeweiligen Gemeinden geforscht.

Die vorliegende Arbeit „beschränkt sich im Wesentlichen auf die Ereignisse in und um Dieburg und im Großherzogtum Hessen. Das Geschehen im übrigen Deutschland und Europa wird nur knapp mit eingezogen, um Hintergründe und Zusammenhänge zu verdeutlichen und zu zeigen, wie die Ereignisse vor Ort ins Gesamtgeschehen eingebettet sind.“ (Straszewski)

Preis 5,00 €, (früher 10,00 €) 

 

 

 

 

Werner Straszewski ist es mit diesem Buch hervorragend gelungen, das Entstehen der Hitlerdiktatur und ihre Auswirkungen auf das Alltagsleben der Dieburger ausführlich darzustellen.

Unter Verwendung vieler Dokumente und der Befragung von Zeitzeugen schildert er anschaulich diese harte Zeit. Es ist heute kaum vorstellbar, wie schnell und zielstrebig damals gegen den Willen der meisten Dieburger Bürger eine totale Diktatur errichtet werden konnte.

"Diese Arbeit will nicht anklagen oder verurteilen, sondern den Dieburger Bürgern von heute einen Eindruck vom Leben unter einer Diktatur vermitteln, damit in der Nachwelt der Unterschied zu unserem heutigen Leben in einer freiheitlichen Gesell-schaftsordnung bewusst und dadurch das Verhalten der Menschen von damals dem Regime gegenüber verständlicher und nachvollziehbarer wird." (Straszewski)

        Neuauflage 18 €,
Bezug über die Buchhandlung "Bücherinsel", Dieburg, Markt 7 und  den Heimatverein.

Siehe Menüpunkt "Bücher bestellen".

                                                                                                                                                                           

Werner Straszewski hat die deutsche Nachkriegszeit, vor allem in Dieburg, neu beleuchtet. Selten gelingt es einem Autor, längst ver-gangene Zeitgeschichte so bildhaft, fesselnd und trotzdem unterhaltend zu beschreiben, aber auch historisch zu belegen. Er verließ sich bei seiner akribischen Arbeit nicht nur auf amtliche Dokumente und Publikationen, sondern begab sich auch auf ausführliche Spurensuche in Archiven. 

Dazu konnte Anne Sattig, Ehrenvorsitzende des Vereins, noch einige Zeitzeugen befragen, deren Berichte ebenfalls im Buch festgehalten sind. 

Dieser Band ist die Fortsetzung des bereits im Jahre 2013 ver-öffentlichten Buches „Dieburg unterm Hakenkreuz“, das ab sofort auch wieder in einer Neuauflage für 18 € zu erwerben ist. 

Aufgrund der Corona-Krise ist es dem Verein leider nicht möglich, eine Veranstaltung zur Präsentation des neuen Buches „Einfach nur leben. Dieburg in der Nachkriegszeit 1945 -1950“ durchzuführen. 

Dennoch geht das Buch nun in den Verkauf.
Es kann über die Buchhandlung "Bücherinsel", Dieburg, Markt 7 und den Heimatverein für 22 € bezogen werden.
Bestellung über den Heimatverein Dieburg e. V.: telefonisch, Tel. 06071 52 38 oder Tel. 06071 49 89 99 oder per E-Mail
bestellung@heimatverein-dieburg.de  unter der Angabe des Namens, der Adresse und der Telefonnummer, außerdem natürlich über den Menüpunkt "Bücher bestellen" auf dieser Seite oben links.
 

 

Hans Dörr

lädt zu einem Spaziergang durch das mittelalterliche Dieburg ein und zeigt, in welchem Verhältnis die Vororte zur Stadt standen und welche Bedeutung die Stadt für die Vororte hatte.

Wichtige Themen sind die Wehranlagen mit ihren Gräben, Wällen, Mauern und Türmen und die Aufgaben des Pförtners. Die Dieburger Schützengilde, ihre Bewaffnung und Wettkämpfe mit den  Schützen benachbarter Gemeinden werden vorgestellt. Eine wichtige Rolle spielte über viele Jahrhunderte das Spital. Die Handwerksberufe, die Gerichtsbarkeit und die Post sind weitere Themen. Während die Vororte Altenstadt, Monfeld und Steinweg schon lange eingemeindet sind, sind Oberndieburg und Holzhausen untergegangen.

Das Büchlein mit 57 Seiten entstand nach Vorträgen, die Hans Dörr im Herbst 2016 im Museum Schloss Fechenbach in Dieburg hielt. Alle Bilder, Fotos und Dokumentenauszüge des Vortrages sind enthalten.

Preis 7,00 Euro

 

 

Und dann gibt es natürlich die bekannten Jahrbücher des HVD. Seit dem Jahr 2000 wurde in zweijährigem Abstand jeweils ein Band veröffentlicht, prall gefüllt mit Aufsätzen, Bildern, Urkunden und Karten über Dieburgs nähere und fernere Vergangenheit. Der Leser erfährt zum Beispiel von den Römern in Dieburg, unseren mittelalterlichen Fachwerkhäusern, dem jüdischen Leben in Dieburg und Umgebung, dem Innenleben der Grube Messel, warum es in Dieburg weniger regnet als in Darmstadt oder was die Spachbrücker im „Dieburger“ Wald zu suchen haben.

„Inzwischen hat der Heimatverein Dieburg e. V. eine Reihe fester Autoren, die den Radius des geschichtlichen Umfeldes immer mehr erweitern und erforschen. Stets finden sie Neues, das dem bereits Bekannten hinzuzufügen ist, entdecken alte Urkunden, die seit Jahrhunderten keines Menschen Hand berührte oder erforschen Altbekanntes mit neuen Methoden“ (Anne Sattig).

   

       

Vergriffen

 

Vergriffen

 

 Preis 7,50 €, (früher 16,00 €)

   

       

Preis 9,00 €,  (früher 24,00 €)

 

Vergriffen

 

Preis 7,50 €, (früher 18,00 €)

 

 

 

Vergriffen

   

Preis 15 €

   

Preis 16 € 


 
 

       

Preis 22 €

 

 

 

 

 

Die Bücher erhalten Sie in der "Bücherinsel", Dieburg, Markt 7 oder direkt beim Heimatverein.

Zur Bestellung beim Heimatverein klicken Sie bitte im Menue Bücher bestellen an.

 

Ein Gesamtverzeichnis aller Artikel der Jahrbücher als Excel-Tabelle mit den entsprechenden Excel-Suchfunktionen können Sie sich im Hauptmenü unter Downloads auf Ihren PC laden.

Heimatverein Dieburg e. V. - Vorsitzende Maria Bauer - Tel. 06071-5238  | Kontakt: Siehe Menü "Kontaktformular" und "Impressum".