Albert-Einstein-Straße

Dieser Bericht erschien am 22. Juli 2021 im "Dieburger Anzeiger".


Der Heimatverein führt die kleine Reihe von Artikeln über besondere Persönlichkeiten nach deren Namen einige Dieburger Straßen benannt sind dem Alphabet folgend weiter. 
Nach unserem ersten Beitrag (DA vom 7.6.2021 über Gerhard Hauptmann, anlässlich seines Todestages), soll nun die Aufmerksamkeit auf den Menschen gelenkt werden, der sich hinter der Albert-Einstein-Straße verbirgt.

einsteinAlbert EinsteinGeboren am:14.03.1879 in Ulm, verstorben am:18.04.1955 in Princeton (USA)
Einstein verbrachte seine Kindheit und Jugend in München, wo er die Schule besuchte. Dort eignete er sich überdurchschnittlich ausgeprägte mathematische Kenntnisse an, die sein Interesse an der Schulausbildung bald schwinden ließen. Mit 16 Jahren brach Einstein das Gymnasium ab, um sich an der Technischen Hochschule in Zürich um einen Studienplatz für Mathematik und Physik zu bewerben. Nach einer Ablehnung wurde er dort beim zweiten Anlauf 1896 aufgenommen. Die Züricher Studienzeit bescherte dem jungen Einstein die Erkenntnis, dass sich sein eigentliches Interesse auf die Experimentelle und die Theoretische Physik richtete. Den Studiengang schloss Einstein 1900 mit dem Diplom als Fachlehrer für Mathematik und Physik ab. Aufgrund der Einwände eines seiner Professoren blieb ihm jedoch in der Folge die übliche Assistentenstelle an der Hochschule verwehrt. Einstein wechselte nach Bern, wo er von 1902 bis 1909 als technischer Experte dritter Klasse am Eidgenössischen Amt für geistiges Eigentum (Patentamt) arbeitete.
(Quelle: https://whoswho.de/bio/albert-einstein.html)
Mit der 1905 veröffentlichten Relativitätstheorie revolutioniert Einstein die Physik und wird zum weltweit bekannten Naturwissenschaftler. 1921 erhält er den Nobelpreis. Während seiner wissenschaftlichen Tätigkeit am Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut wächst sein politisches Engagement. Er unterstützt die Deutsche Liga für Menschenrechte, plädiert für die zionistische Idee und wird zu einem entschiedenen Gegner der Nationalsozialisten. Diese sprechen von der „Verjudung der Physik“, verbrennen seine Schriften. 1933 kehrt Einstein von einer Vortragsreise in den USA nicht zurück und geht an das Institute for Advanced Studies in Princeton. Nach 1945 wendet er sich gegen den Einsatz der Atombombe und setzt sich unermüdlich für Meinungsfreiheit und weltweiten Frieden ein. Deutschland wird er nie mehr besuchen.
(Quelle: Deutsches historisches Museum)